„600 Euro im Monat für Bonpapier“ — wie der Seepark Ternsche heute kassiert

Badesee, Campingplatz, Glamping-Zelte und eine Gastronomie direkt am Wasser: Der Seepark Ternsche zwischen Dortmund und Münster ist an Sommerwochenenden voll. Volle Terrasse, Livemusik, Schlange am Tresen. Genau dann muss die Kasse laufen. Daniel Hohmann, Betreiber des Seeparks, erzählt, wie er das heute löst — und was sich seit dem Wechsel geändert hat.

 

Ein Betrieb, viele Baustellen

Der Seepark Ternsche ist kein einfacher Fall für ein Kassensystem. Dauercamping und touristisches Camping mit Stellplätzen für bis zu 70 Wohnwagen und Wohnmobile, Ferienhäuser, Safari-Zelte — und eine Gastronomie, die von der klassischen Bratwurst bis zu frischen Bowls und Wochenendspezialitäten alles abdeckt. Dazu Veranstaltungen mit Livemusik im Sommer.

Vor drei Jahren suchte Daniel Hohmann ein Kassensystem, das diesen Mix mitmacht. Den entscheidenden Hinweis bekam er nicht aus der Werbung:

„Wichtig war uns, dass das Ganze mit dem Finanzamt konform ist. Den Tipp für dieses Kassensystem haben wir damals von unserem Steuerberater bekommen.“Daniel Hohmann, Seepark Ternsche

Das hören wir oft — und es ist uns lieber als jede Anzeige. Wenn der Steuerberater ein Kassensystem empfiehlt, dann weil die Zahlen stimmen: digitales Kassenbuch, TSE, GoBD-konforme Abrechnung. Das ist bei uns keine Zusatzoption, das ist die Grundlage.

Kein Bonpapier mehr. Keine Zettel in der Küche.

Die größte Veränderung im Alltag: Der Bon aus Papier ist weg.

„Wir hatten diese ellenlangen Schlangen und mussten gefühlt 600 Euro im Monat für Bonpapier ausgeben. Heute bekommt der Gast einen digitalen QR-Code angezeigt. Wer den Bon wirklich braucht, scannt ihn ab und hat ihn direkt auf dem Handy.“Daniel Hohmann

Auch in der Küche liegt kein Papier mehr. Statt Bons, die sich stapeln und verrutschen, läuft ein Küchenmonitor:

„Kein Papier mehr in der Küche. Eine Bestellung nach der anderen, sauber aufgeschlüsselt — das ist wirklich das absolute Nonplusultra.“Daniel Hohmann

Der Monitor zeigt dem Küchenteam zusätzlich, was sich staut: Kommen fünf Salate und vier Frikadellen auf einmal, sieht die Küche das auf einen Blick — und stellt sich darauf ein, statt jede Bestellung einzeln durchzulesen.

Happy Hour, Allergene, Auswertungen — aus einer Kasse

Was im Seepark sonst noch über die Kasse läuft: zeitlich begrenzte Angebote wie die Bratwurst-Aktion am Freitagabend oder die Cocktail-Happy-Hour am Samstag. Und das Allergen-Thema, das in der Gastronomie täglich auf den Tisch kommt:

„Die Leute fragen regelmäßig nach Gluten. Dann wählt man den Menüpunkt aus, und es wird alles angezeigt oder ausgeblendet, was die entsprechenden Allergene hätte.“Daniel Hohmann

Dazu Warenwirtschaft, digitale Speisekarten und Auswertungen, mit denen das Team gerade in der Nebensaison arbeitet. Oder in Daniel Hohmanns Worten:

„Eigentlich gibt es nichts, was sie nicht können.“Daniel Hohmann

Und wenn was Neues dazukommt?

Kurz vor dem Dreh hat der Seepark einen neuen, größeren Küchenmonitor bekommen.

„Das hat zehn Minuten gedauert — dann war der installiert.“Daniel Hohmann

So soll das sein. Technik, die einfach läuft, damit Sie sich um Ihre Gäste kümmern können — nicht um die Kasse.

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Vielen Dank an Daniel Hohmann und das Team vom Seepark Ternsche für den Einblick. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung.

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